Alle tragen Schmuck, alle lieben Schmuck. Seit Jahrhunderten gibt es ihn- in den verschiedensten Variationen, Farben und Formen. Im Folgenden wollen wir eine Art Zeitreise machen und über Schmuck aus den unterschiedlichsten Kulturen und Nationen berichten. Angefangen bei Schmuck aus dem Mittelalter bis hin zu Schmuck des 20.Jahrhunderts. Schmuck aus dem Mittelalter Schmuck aus dem Mittelalter blieb auch nach dem Niedergang des Römischen Reiches geprägt von der Schmiedekunst der Römer. Der Schmuck im Mittelalter war eine Mischung aus römischen und byzantinischen Traditionen. Sehr beliebt waren zu der Zeit halbringförmige Broschen, welche in Irland, Frankreich und Skandinavien weit verbreitet waren. Die Herstellung von mittelalterlichem Schmuck erfolgte durch das Einfassen von Granatsplittern in Metallzellen. Ab dem 11.Jahrhundert waren- neben Ringen und Anhängern- Broschen die am häufigsten vertretenen Schmuckformen. Im 14. und 15.Jahrhundert wurden Gürtel, Haarnetze, Halsketten und aufgenähter Schmuck immer populärer. Schmuck im 19. Jahrhundert Der 19. Jahrhundert stand im Zeichen des Jugendstils. Die Schönheit des Weibes sollte besonders hervorgehoben werden. Die Technik in der Schmuckherstellung hat sich ebenfalls weiterentwickelt. Es konnten nun aufwendige Formen und Designs entstehen. Der europäische Adel hat in dieser Zeit sehr viele Schmuckaufträge an die bekannten Juweliere wie Peter Carl Fabergé und an die Schmuckdynastien in Pforzheim vergeben. Perlenkette, Perlenring und Perlenohrstecker wurden zum Symbol dieser Zeit. Keine Dame dieser Zeit konnte es sich leisten ohne diese Accessoires zu leben. Moderner Schmuck In unserer Zeit hat Schmuck alle Gesellschaftsschichten erobert. Mit steigendem Wohlstand können immer mehr Menschen sich mehrere Schmuckstücke leisten. Mittlerweile hat fast jede Frau in der westlichen Welt ein Diamantring und ein Diamantarmband. Diese Tatsache zwingt die Industrie Ihre Produktionskapazitäten ständig auszubauen. Da die Vorkommen an Gold nicht unbegrenzt sind, muss die Industrie umdenken und in die Recyclinginfrastruktur investieren. Autor: Mareike Bauer zurück zu Lifestyle
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