Das "Prepaid"-Prinzip gibt es nicht nur bei Handy-Karten sondern auch bei Kreditkarten. Der Vorteil ist der gleiche: Die volle Kostenkontrolle über alle Ausgaben, denn mit der Kreditkarte kann nur so viel Geld ausgegeben werden, wie zuvor eingezahlt wurde. Prepaid Kreditkarten eignen sich daher in idealer Weise für Schuler und Studenten, die im Ausland studieren oder eine Schule besuchen und von der Bank noch keine Kreditkarte wegen des fehlenden Einkommens bekommen würden. Die Prepaid Kreditkarten werden bankenunabhängig ausgegeben, deshalb ist in der Regel ein separater Jahrespreis für die Karte zu bezahlen, der zwischen 30 und 50 Euro liegen kann. Mit einer Prepaid Kreditkarte hat der Karteninhaber aber die gleichen Einsatzmöglichkeiten wie mit einer klassischen Kreditkarte: Sie kann zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen eingesetzt werden, aber auch bei Internetzahlungen und für Bargeldverfügungen am Geldautomaten oder am Bankschalter. Die üblichen Kreditkartengebühren, wie beispielsweise das Entgelt für Bezahlungen außerhalb des Euro Währungsraums oder die Barabhebungsgebühr sind in der Regel niedriger als bei normalen Kreditkarten. Hier verlangen Banken teilweise bis zu 10 Euro für Geldautomaten-Abhebungen von 300 Euro. Die Kosten bei einer Prepaid Kreditkarte liegen deutlich darunter. Kreditkarte ohne Schufa Ohne Einkommensnachweise und ohne Schufa-Auskunft können Kunden die so genannte "Kreditkarte ohne Schufa" beantragen. Sie wird auf Guthabensbasis geführt und bietet die gleichen Einsatzmöglichkeiten zum weltweiten Bezahlen in Hotels, Kaufhäusern, Boutiquen, an Tankstellen, in Reisebüros, bei Fluggesellschaften und im Internet. Vor dem Bezahleinsatz wird einfach ein Geldbetrag auf das Kreditkartenkonto überwiesen. Einen Kreditrahmen gibt es generell nicht. Alle Bezahlungen werden direkt vom Guthaben abgebucht. Die Buchungen eines Monats werden in einem Kontoauszug zusammengefasst, der entweder per Post nach Hause versandt wird oder im Internet beim Kreditkartenbanking abgerufen und auf dem PC digital gespeichert werden kann. Im Gegensatz zu normalen Kreditkarten, die von den Banken häufig im Girokontopaket kostenlos mit ausgegeben werden, fällt für Kreditkarten ohne Schufa meist eine Extra-Jahresgebühr an. Als Ausgleich bieten einige Anbieter solcher Kreditkarten aber eine Verzinsung des Kartenguthabens an. Der Zinssatz liegt ungefähr in Höhe von Tagesgeldkonten bei Direktbanken. Die Ausgabe der Kreditkarte ohne Schufa wird auch nicht an die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung gemeldet. Autor: Winfried Strauss zurück zu Business & Finanzen
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