Das Kartenlegen, um sich die Zukunft voraussagen zu lassen, kennen viele Menschen zumindest vom Hörensagen. Eine ganz andere Möglichkeit und weniger bekannt, ist das Kartenlegen zur Selbsterforschung.
Was bedeutet das? Selbsterforschung hat auch mit der Zukunft zu tun. In dem man einerseits seine eigene Vergangenheit und andrerseits das Sein in der Gegenwart erforscht, gibt man sich selbst die Möglichkeit, etwas für die Zukunft zu tun. Das Kartenlegen ist ein Hilfsmittel dazu. Bei der Selbsterforschung geht es darum, bestimmte Ereignisse im eigenen Leben so zu sagen zu analysieren. Die Fragen, die man dabei stellen kann, lauten: Warum ist es mir so und nicht anderes geschehen? Was hat mein Verhalten dazu beigetragen? Was hätte ich tun können, um es anders ablaufen zu lassen? Was kann ich zukünftig tun? Und eine Frage, die sich viele Menschen sehr häufig und ganz unabhängig vom Kartenlegen, von der Zukunftsprognose oder von Selbsterforschung stellen, ist diese: Warum musste das ausgerechnet mir passieren? Zu einem Zeitpunkt, an dem man nicht mehr weiter weiß, sucht man Hilfe.
Eine davon kann das Kartenlegen sein. Denn obwohl der Lebensweg richtungsgemäß vorbestimmt ist, hat jeder die Möglichkeit, diesen Weg aktiv zu beeinflussen. Dazu muss man aber wissen, warum man sich in einer bestimmten Situation genau so und nicht anders verhält; man muss sich selbst erforschen. Das ist nicht immer einfach, erfordert auch den Mut, sich Dingen oder Ereignissen zu stellen, die man am Liebsten vergessen möchte, aber es ist auch eine Chance. Beim Kartenlegen kann man sich Schritt für Schritt an solche Ereignisse herantasten. Jede einzelne Karte ist so ein Schritt und je intensiver man quasi jede einzelne Karte „zu Wort“ kommen lässt, desto besser wird man sich selbst verstehen und kann versuchen, sich mit dem eigenen Verhalten in der Vergangenheit auszusöhnen und es ggf. für die Zukunft zu ändern.
Autor: Eleonora Böseler-Düdder zurück zu Esoterik
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