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notepad Gefährliche Borreliose von Zecken
(Gesundheit & Medizin)
 
Borreliose ist eine Multisystemerkrankung und wird durch infizierte Zecken übertragen. Es handelt sich dabei um eine bakterielle Borrelien - Infektion, die aus der Gruppe der Spirochäten stammen, die mit der Syphilis verwandt sind. Frühzeitig erkannt, wird Sie schulmedizinisch überwiegend mit Antibiotika behandelt. Wenn diese Krankheit nicht erkannt wird, beginnt für den Patienten meist eine Odyssee an Arztbesuchen mit einigen Fehldiagnosen. Da der Borreliose vielen Krankheiten ähneln, kann der Arzt die Borreliose z.B. als physische, orthopädische und neurologische Erkrankungen fehlinterpretieren. Das ist darum sehr fatal, weil die rechtzeitig erkannte Borreliose sich meist noch erfolgreich behandeln lässt. Warum kann man aber die Borreliose nicht sofort diagnostizieren? Einer der Gründe ist der nicht standardisierte Borreliose - Test. Ein anderer Grund ist, dass sich die Wanderöte (ein kreisrunder Ausschlag) nur bei ca. 50% der Betroffenen zeigt. Auch gibt es Zeckenstiche, die der Betreffende gar nicht merkt, da die Zeckenstiche meistens schmerzfrei sind. Und ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass man durch die Zeckenimpfung gegen alle Zeckenkrankheiten immun ist. Dabei hilft die Impfung nur gegen die Virusinfektion FSME. Eigentlich kann gegen Borrelien Infizierung nur die rechtzeitige und richtige Entfernung der Zecke innerhalb des ersten Tages helfen. Auf keinen Fall sollte man die Zecke mit Öl beträufeln oder quetschen. Aus Panik kann sich die Zecke übergeben müssen und der Inhalt ihres Magen/Darm kann so ins Blut gelangen. Man geht davon aus, dass jede 5. Zecke in Deutschland mit Borrelien infiziert ist. Wer keine Zecke in der Natur antreffen will, sollte sich in einer Höhe ab 1000 Meter aufhalten. Dort soll es keine Zecken mehr geben. Autor: Josef Klemm
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