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notepad Jobsuche - ein teurer Spass
(Bildung & Beruf)
 

Aller Anfang ist schwer – auch im Berufsleben. Egal ob frisch von der Uni oder direkt aus der Schule, für viele startet das Berufsleben auf die selbe Weise: Mit Bewerbungen. Wer sich dabei auf viele Stellen bewirbt, merkt schnell, dass Mappen, Anschreiben und Porto Geld kosten. Die Kosten für die Erstellung der Bewerbungsmappe muss der Arbeitssuchende selber tragen. Anders verhält sich das jedoch bei einem Vorstellungsgespräch. Hier trägt der Arbeitgeber die Kosten, wenn er einen Kandidaten aufgefordert, also zum Gespräch eingeladen hat. Doch hierbei sind natürlich einige Dinge zu beachten. Nutzt man die Bahn, so sollte der Job-Anwärter grundsätzlich zweite Klasse buchen. Die Anreise mit dem PKW wird mit 27 Cent pro Kilometer vergütet. Wer einen weiteren Weg hat und mit dem Flugzeug und Taxi zum Vorstellungsgespräch kommt, sollte das mit seinem potentiellen Arbeitgeber vorher besprechen. Denn grundsätzlich hat dieser auch das Recht, die Kostenübernahme abzulehnen oder sie einzuschränken.

Das muss er aber klar machen, bevor die Kosten angefallen sind, also bevor der Bewerber mit dem Auto oder der Bahn unterwegs zum Vorstellungsgespräch ist. Generell gilt, dass der Arbeitssuchende sich vorher erkundigen sollte, ob der Firmeninhaber die Kosten übernehmen kann und will. Dabei sollte man auch fragen, wie der Bewerber seine Kosten nachweisen soll. Manche Arbeitgeber wünschen sich Belege, anderen reicht hingegen eine einfache Rechnung. Kann weder der potentielle Chef noch der Bewerber die Kosten für das Vorstellungsgespräch tragen, so kann in Ausnahmefällen auch die Agentur für Arbeit einspringen. Doch Vorsicht: Das Amt kann, muss aber keinen Zuschuss geben. Ist der Arbeitssuchende bei der Behörde gemeldet, so kann er sich erkundigen, ob es eine Finanzspritze seitens der Agentur gibt. Außerdem hat er die Möglichkeit, die Kosten für die Erstellung und den Versand seiner Bewerbungsunterlagen teilweise übernehmen zu lassen. Noch ein Tipp zum Schluss: Bewerbungskosten können auch beim Finanzamt als Werbungskosten geltend gemacht werden. Mit diesen Ratschlägen im Hinterkopf macht das Bewerben und der Start ins Berufsleben gleich viel mehr Spaß.

Autor: Sara

 


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