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notepad Geschichte am Weg
(Reisen & Urlaub)
 

Mit diesem Artikel möchte ich die Geschichte der Wege vom Brenner bis Klausen beschreiben. Besuchen Sie uns in einem Hotel in Südtirol um genauerer Details kennenzulernen.
Die uralte Brennerstraße am Ende vom Ridnauntal kann viel erzählen. Sie trug unzählige Menschen, Völker und Rassen auf ihrem Rücken. Die Saumpfade und schmalen Wege, Chausseen und breiteren Pfade ergänzen das Bild einer Jahrtausendalten Geschichte. Beginn und Entwicklung der uralten Verbindungsmöglichkeiten und das Zusammenfinden wichtiger Knotenpunkte, erste Kreuzungen und Transportgut von dem Beginn der wirtschaftlichen Expansion zählen zu den faszinierenden Geheimnissen der gesellschaftlichen Evolution. Die Wirtschaft ist einem kontinuirlichen Wandel unterworfen. Die Wirtschaftsgeschichte kennt andere Zäsuren als ihre berühmtere Konkurrentin aus der Politik. Der Beginn der Neuzeit fand in der Wirtschaft nicht etwa um 1500 statt, sondern erst viel später mit der Erfindung der beweglichen Maschine.
Das Erbe des Mittelalters zeigt sich noch in vielen Details, vor allem auf dem Land, dort, wo viel ursprünglicher Überlebenskraft erhalten geblieben ist.
Im Herbst des Jahres 1494 macht der 23jährige Albrecht Dürer in Klausen halt uns steigt die steilen Hänge über dem linken Eisackufer hinauf. An einem geeigneten Ort mit Blick auf das Städtchen, auf die Burg Branzoll und die stolze Festung, beginnt er zu zeichnen. Die Position ist der Tschanberg, der scharfe Blick prüft kritisch Licht und Schatten und überfliegt die Perspektiven. Für eine kurze Weile hängen seine Gedanken fest in der mittelalterlichen Welt des Klosters: Müßiggang ist ein Feind der Seele. Die Muße als Lebenssinn, der arbeitende Mensch als Banause, so lautete das Credo im antiken Hellas. Zur Zeit Dürers war der vollzogene Wandel wieder im Begriff des Wechsels.

Autor: Noge Regglov


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