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notepad Die gesündesten Stellen für Piercings
(Gesundheit & Medizin)
 

in Piercing ist ein nicht unerheblicher Eingriff in den Körper. Dennoch hat die Zahl der gepiercten Menschen in den letzten Jahrzehnten immer mehr zugenommen. Der Schönheitsaspekt wird bei vielen größer geschrieben als der Gesundheitsaspekt. So werden auch die unmöglichsten und empfindlichsten Stellen des menschlichen Körpers durchstochen, um diese Art der modernen Körperkunst an sich selbst zu verwirklichen. Jedes Piercing, ganz gleich an welcher Körperstelle, birgt ein gesundheitliches Risiko mit sich. Besonders in der Zeit der Abheilung der Wunde nach dem Stechen ist dieses Risiko besonders hoch.

Infektionen, Wasseransammlungen, Schwellungen, Allergien und Folgeschäden wie Narben treten nicht selten auf – oftmals aufgrund mangelnder vorheriger Information oder ein unprofessionelles Piercingstudio. Eine besonders unempfindliche Stelle für ein Piercing gibt es daher eigentlich nicht. Jedoch bergen die am häufigsten gestochenen Piercings wie das Bauchnabelpiercing oder das Nasenpiercing die kleinsten Risiken.

Besonders empfindlich und anfällig für Komplikationen sind Piercings an Stellen, die zur Abheilung sehr lange brauchen – zum Beispiel Intimpiercings oder Brustwarzenpiercings. Ein Piercing durch die Augenbrauen kann aufgrund der dort zusammen laufenden vielen Nerven unter Umständen zu einer Teillähmung des Gesichts oder zu einer schweren Augenentzündung führen. Besonders risikoreich ist auch das Korsettpiercing, das auf dem Rücken gesetzt wird und aus vielen kleinen länglichen Piercings besteht, die am Ende zusammenlaufen wie ein Korsett.

Auf keinen Fall sollten Piercings an Körperstellen gestochen werden, die nicht auf der Liste der in der Regel in professionellen Piercingstudios angebotenen Piercings stehen. Für solche Stellen kann man alternativ auch unechte Piercings verwenden, welche nur geclipt und jederzeit abgenommen werden können.

Autor: Michael Müller


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