Es ist allgemein bekannt: Für Kinder und Jugendliche ist es heute wichtiger denn je, gute Schulnoten zu haben. Denn die Lage am Lehrstellenmarkt ist nämlich weiterhin alles andere als rosig; nur gute Schüler haben die Chance, eine Ausbildung beginnen zu können. Gut bedeutet zum einen ordentlichen Zensurenschnitt, den man durch Nachhilfe erreichen kann; zum anderen überdurchschnittliche Noten in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Wer eines von beiden nicht hat, der kann davon ausgehen, keine vernünftige betriebliche Berufsausbildung beginnen zu können. Und wer keine Berufsausbildung abschließt, der hat in der heutigen Welt keine Chance auf einen vernünftigen Arbeitsplatz. Gute Noten sind aber nicht nur für ältere Schüler wichtig; schon für Grundschüler ist es von Bedeutung, frühzeitig gute Leistungen zu erbringen. Denn wer das nicht tut, der gewöhnt sich frühzeitig an den Misserfolg; und das führt fast unweigerlich zu einer verpatzten Schulkarriere. Besonders wichtig sind unterrichtsbegleitende Maßnahmen für Kinder und Jugendliche aus Großstädten. Dort ist das Freizeitangebot nämlich so groß, dass es vielen schwer fällt, sich auf die Schule zu konzentrieren. Innerhalb der Großstadt sind es übrigens nicht diejenigen Heranwachsenden, die aus sozialen Brennpunkten stammen, sondern diejenigen, die aus durchschnittlichen Vierteln kommen, die der privaten Förderung bedürfen. Beispiel Hamburg: Kinder aus Vierteln wie der Veddel, Kirchdorf oder Mümmelmannsberg erhalten vergleichsweise viel Unterstützung von der Schulbehörde; Kinder aus Altona und Harburg dagegen nur wenig. Deshalb ist es wichtig, diesen Kindern durch Hausaufgabenhilfe, Prüfungsvorbereitung und individueller Lernförderung die gleichen Chancen wie ihren Altersgenossen zu geben. Denn eine erfolgreiche Schulzeit ist sowohl besser für die spätere Karriere als auch fürs Wohlbefinden von Kindern und Eltern. Autor: Elke Lohre zurück zu Familie & Kinder
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