Ursprünglich als Nutzfahrzeuge für Förster und Waldarbeiter entwickelt, erfreuen sich Quads und ATVs auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit.
Das Fahrverhalten ist weder mit einem Motorrad noch mit dem Auto zu vergleichen. Nach Angaben vom Kraftfahrt Bundesamt wird seit 2001 der Fahrzeugbestand von Trikes und Quads gemeinsam ermittelt. Während er 2001 noch bei 743 Fahrzeugen lag, stieg er im Jahr 2004 auf 23.317 Fahrzeuge an.
Daran wird sichtbar wie beliebt diese Fun Geräte mittlerweile sind. Immer leichtere und stärkere Modelle werden von Firmen wie Kawasaki und Yamaha auf den Markt gebracht. Dabei reicht die Bandbreite von günstigen Straßenmodellen, die nur bedingt fürs Gelände geeignet sind, bis hin zum ausgefeilten offroad Kraftpaket mit Einzelradaufhängung.
Wer selber mal ein solches Quad fahren möchte, kann sich an einen der zahlreichen Anbieter von Quad Touren wenden und eine geführte Quad Tour buchen. Bei einer solchen Tour die meist in einer Gruppe stattfindet kann man sich, meist nach einer Einweisung und unter Aufsicht, langsam an das Fahrgefühl gewöhnen. Außerdem hat dies den Vorteil, dass man gleich eine vorher festgelegte Route fährt, die optische und fahrtechnische Reize bietet und für ein Quad geeignet ist.
Automobil Clubs und Experten mahnen zur Vorsicht und weisen auf den hohen Schwerpunkt der Fahrzeuge hin. Dieser bewirke, dass man in Kurven welche zu schnell genommen würden, schnell die Haftung verliere. Allerdings muss man dazu sagen, dass jedes Motogetriebene Gefährt, egal ob Auto, Motorrad und eben auch Quad, bei unsachgemäßer Handhabung gefährlich sein kann.
Wer sich an ein paar Regeln hält, kann dafür viel Spaß mit so einem Gerät haben und wird sich, auch von Kritikern, Diesen nicht vermiesen lassen.
Autor: Sebastian Scheerer
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