Ein Girokonto Vergleich zeigt, dass die Gebühren, die für die Nutzung eines Girokontos entstehen, unterschiedlich sind. Einige Banken berechnen das Entgelt nach der Anzahl der Buchungsposten, andere Banken führen das Girokonto zu einem monatlichen Pauschalpreis. Zudem nimmt die Anzahl an Banken, die ein kostenloses Girokonto anbieten, deutlich zu. Damit ein Girokonto kostenlos geführt wird, muss der Kunde jedoch im allgemeinen von der Bank vorgegebene Bedingungen erfüllen. Die am häufigsten genannte Voraussetzung ist ein monatlicher Mindestgeldeingang. Dieser schwankt von Bank zu Bank, überwiegend werden Beträge zwischen 750 Euro und 1250 Euro verlangt. Wird dieser Betrag nicht erreicht, so berechnet die Bank für den entsprechenden Monat nachträglich eine Kontoführungsgebühr. Einige Banken gewähren ein kostenloses Girokonto nur, wenn dessen Führung online erfolgt. Auch wenn die Grunddienstleistungen bei einem Girokonto kostenlos durchgeführt werden, können Kosten anfallen. Ein Großteil der Kreditinstitute verlangt auch bei einem kostenlosen Girokonto eine Gebühr für die Ausgabe der Maestro- und Kreditkarte. Zudem werden verauslagte Portokosten häufig dem Kunden in Rechnung gestellt. Ein kostenloses Girokonto spart dem Kunden einerseits Geld. Da die Bank jedoch darauf angewiesen ist, mit den von ihr angebotenen Dienstleistungen Geld zu verdienen, wird sie an anderer Stelle erhöhte Preise verlangen. Dies gilt zumeist bei den Zinsen für den Dispositions-Kredit. Diese sind bei Banken, die einen Großteil ihrer Girokonten kostenlos führen, höher als bei Banken mit Gebühren für die Kontoführung. Bei einer regelmäßigen Nutzung des Dispositionskredites empfiehlt es sich daher für den Kunden, nicht ein kostenloses Girokonto zu unterhalten, sondern eine geringe monatliche Gebühr in Kauf zu nehmen. Für den genannten Kundenkreis ist dies preisgünstiger als ein kostenloses Girokonto mit hohen Zinsen für die Inanspruchnahme des Dispo-Kredites. Autor: Peter Piekarz zurück zu Business & Finanzen
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