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notepad Eigenhaar-Transplantation: Der Weg zurück zur vollen Haarpracht
(Gesundheit & Medizin)
 

Der Anfang ist oftmals schleichend und kaum merkbar, doch nach und nach wird es den Betroffenen immer bewusster: die Haare fallen aus, Geheimratsecken und Glatze bilden sich deutlich sichtbar. Männer sind wesentlich öfter von Haarausfall und Glatzenbildung betroffen als Frauen. Die Ursachen sind vielfach genetisch oder hormonell bedingt. Das Alter muss dabei nicht zwangsläufig eine Rolle spielen, jungen Menschen können ebenso die Haare ausfallen wie älteren. Wer sich mit diesem Schicksal und seiner Glatze aber nicht für den Rest des Lebens abfinden möchte, muss das auch nicht. Eine Eigenhaartransplantation kann in vielen Fällen das gewünschte volle Haar zurückbringen.Eine Eigenhaartransplantation wird im Normalfall ambulant und unter örtlicher Betäubung in einer speziellen Klinik durchgeführt. Der Eingriff dauert rund drei bis fünf Stunden.

Voraussetzung für eine Behandlung ist, dass die Ursache für den Haarausfall nicht körperlich oder psychisch bedingt ist. Außerdem müssen ausreichend gesunde Haarwurzeln vorhanden sein. Der Patient kann zwischen zwei unterschiedlichen Methoden der Eigenhaar Transplantation wählen. Bei der FUT, der Follicular Unit Transplantation, wird ein Hautstreifen aus dem Hinterkopf entnommen, aus dem dann die follikularen Einheiten unter einem Mikroskop herauspräpariert und dem Patienten anschließend transplantiert werden. Bei dieser Methode bleibt auch nach dem Eingriff eine kleine Narbe am Hinterkopf sichtbar, was zur Folge hat, dass die Haare in diesem Bereich nicht kürzer als fünf Millimeter geschnitten werden sollten.

FUE (Follicular Unit Extraction) ist die zweite mögliche Methode. Hierzu ist kein Haarstreifen aus dem Hinterkopf nötig, in diesem Fall werden die follikularen Einheit direkt der Hautoberfläche ohne Skalpell entnommen und transplantiert. Diese Methode bietet den Vorteil, dass keine sichtbare Narbe bleibt, jedoch ist sie sehr zeitaufwendig und dadurch auch kostenintensiver. Je nach Erfordernis müssen aus Zeitgründen unter Umständen auch zwei und mehr Behandlungstage einkalkuliert werden. Nach erfolgreicher Eigenhaar-Transplantation sollten für einen Dauer von zwei bis vier Wochen körperliche Belastung, Sauna- und Solariumbesuche sowie das Tragen eines Helmes vermieden werden. Eine leichte Kopfbedeckung kann aber direkt nach der Behandlung wieder aufgesetzt werden. Auch die Aufnahme körperlich nicht anstrengender Arbeit ist im Normalfall sofort wieder möglich.

Autor: Marlis Schuh-Brandl


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