Sommerzeit, Fetenzeit- kein Wochenende, an dem kein Fest veranstaltet wird. Immer gern durchgeführt, sind die altbewährten Straßenfeste. Nachbarn veranstalten meistens in regelmäßigen Abständen diese Feten, um sich näher kennen zu lernen oder neu zugezogene Wesen unter die Lupe zu nehmen. Da werden dann die betreffenden Straßen gesperrt, bitte nicht vergessen, bei der Stadt oder Gemeinde anzumelden und dann kann schon losgefeiert werden. Meistens geht es dann schon nachmittags los, damit die“ kleinen Nachbarn“ auch etwas davon haben, also ein Spielnachmittag sozusagen. Am Abend geht es dann zu 99% der Fälle wesentlich zünftiger zu, wenn der Alkohol in Strömen fließt. Da lernt man unter Umständen, seine Nachbarn erst richtig kennen! Getränke, Salate, Kuchen und Grillgut werden zu einem günstigen Preis angeboten, damit keiner auf den Kosten sitzen bleibt. Immer öfter werden natürlich auch Überschüsse erwirtschaftet und das für einen guten Zweck. Denn bevor man anfängt, das überschüssige Geld durch die Anzahl der Nachbarn zu teilen und auszuzahlen, kommen sie als Spenden gemeinnützigen Institutionen zu gute. Viele dieser Spenden bleiben dann im Heimatort. Kindergärten, Tierheime oder Seniorenheime profitieren häufig von diesen Spenden. Auch, wenn es im Verhältnis kleine Spendensummen sind, die da zusammenkommen, macht es doch Sinn diese Gelder gemeinnützig sinnvoll anzulegen. Gerade, wenn es um einen gute Zweck geht, sind viele außenstehende Besucher eines solchen Straßenfestes bereit, auch zusätzlich etwas in die Spenden-Sau zu stecken. Natürlich könnte man den überschüssigen Rest auch für die nächste Feier auf die hohe Kante legen, aber mal ehrlich: das Geld ist doch in Spendenform wesentlich besser angelegt und die nächste Feier kann man auch so wieder organisieren. Autor: Dorian Wurstbusch zurück zu Familie & Kinder
|