Spätestens seit der letzten Gesundheitsreform stellen Patienten immer wieder fest, dass sie zum Teil hohe Zuzahlungen selbst leisten muss – insbesondere beim Zahnersatz und sogenannten IGEL-Leistungen, zu denen beispielsweise bestimmte Untersuchungen oder Lasik-Operationen zählen. Die Preise können jedoch von Arzt zu Arzt sehr stark variieren, da Ärzte zwar bei der Abrechnung an die so genannte GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) gebunden sind, jedoch den dort festgelegten Satz mit einem entsprechenden Multiplikator von 1.0 bis 3.5 multiplizieren können. Das bedeutet, dass im Extremfall eine Behandlung bei einem Arzt 100 Euro, bei einem anderen 350 Euro kosten kann. Da man als Patient nur wenig Einblick in die Kalkulation von Ärzten hat, lohnt es sich, mit dem Arzt die Kosten für eine Behandlung detailliert zu besprechen und sich den Multiplikationsfaktor erklären zu lassen. Wenn der Faktor deutlich über 2.0 liegt, ist es ratsam mit dem Arzt zu verhandeln bzw. auch alternative Behandlungsformen zu besprechen. Wenn Ihr Arzt nicht verhandlungsbereit ist, sollte man einen weiteren Arzt vor Ort aufsuchen oder online einen Preisvergleich durchführen. Auf Arzt-Preisvergleich .de kann man kostenlos und anonym die Preise von über 1000 Ärzten in Deutschland vergleichen und sehen, was andere Ärzte für eine entsprechende Behandlung kalkulieren würden. Da der Arztbesuch allerdings viel mit „Vertrauen“ zu tun hat, gibt es auch ein Forum, bei dem andere Patienten ihre Erfahrung mit den Ärzten beschreiben, so dass man die Ärzte mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis findet. Besonders hohe Preisersparnisse sind insbesondere beim Zahnarzt oder Augenarzt (Lasik bzw. Lasek Operation) möglich. Laut Informationen des Anbieters liegen die durchschnittlichen Einsparungen bei über 30% - da lohnt es sich oftmals nicht, eine Behandlung im Ausland in Erwägung zu ziehen. Autor: Christine Behn zurück zu Business & Finanzen
|